Mit einer Mehrspartenhauseinführung führst du Strom, Gas, Wasser, Fernwärme und Telekommunikation gebündelt ins Haus – sauber, sicher und platzsparend.
Eine Mehrspartenhauseinführung (MSH) spart Zeit, Platz und Kosten. Kein Wunder, dass die MSH heute zum Standard im Neubau gehört. Wende dich am besten direkt an die Stadtwerke Merzig, um die passende Lösung für dein Bauprojekt zu finden.
Vorteile auf einen Blick
- kompakte, platzsparende Lösung
- gas- und druckwasserdicht nach DIN 18322
- höchste Sicherheit durch getrennte Leitungen
- flexibel belegbar
- unabhängig vom Baufortschritt installierbar
- geprüfte DVGW-Zulassung
Mit und ohne Keller
Je nach Bauweise führst du mit einer Mehrspartenhauseinführung alle Leitungen ins Haus – durch die Kellerwand oder direkt durch die Bodenplatte.
Standard-Verlegetiefe
- Strom: 70–80 cm
- Erdgas: 80–90 cm
- Wasser: 100–120 cm
- Fernwärme: 80–110 cm
Für Gebäude mit Keller
Du planst ein Haus mit Keller? Dann genügt eine einzige Öffnung in der Kellerwand: eine Kernbohrung oder ein Futterrohr mit rund 200 mm Durchmesser.
Für Gebäude ohne Keller
Auch ohne Keller musst du auf eine ordentliche Lösung nicht verzichten. Bei nicht unterkellerten Gebäuden werden die Hausanschlussleitungen durch die Bodenplatte geführt. Wichtig ist, dass die Leerrohre oder Schutzrohre bereits beim Gießen der Bodenplatte eingebaut werden. So lassen sich später alle Leitungen problemlos anschließen. Auch der Telekommunikationsanschluss kann direkt mit in die Mehrspartenhauseinführung integriert werden.
Abbildungen
- gelb: Gasleitung mit Gaszähler, Gasdruckregler und Hauptabsperreinrichtung
- rot: Stromleitung mit Strom-Hausanschlusskasten
- schwarz: Telekommunikation
- blau: Wasserleitung mit Absperreinrichtung und Wasserzähler
Leerrohrsystem - die flexible Alternative
Eine Alternative zur klassischen Mehrspartenhauseinführung ist das Leerrohrsystem mit Einzelbögen. Es ermöglicht, die Hausanschlussleitungen bereits vor dem Gießen der Bodenplatte vorzubereiten – sauber, sicher und passgenau.
Wichtig zu beachten!
Kosten, die den Stadtwerken Merzig durch fehlende, beziehungsweise unsachgemäß eingebaute Schutzrohre entstehen, sind nicht Bestandteil deines Auftrages an uns. Mehrkosten werden nach tatsächlichem Aufwand berechnet.