Grabenloses Sanierungsverfahren ist abgeschlossen

Die Stadtwerke Merzig GmbH hat die Sanierung der rund 980 Meter langen Trinkwasserleitung zwischen Merzig und Harlingen erfolgreich abgeschlossen. Nach über ca. 70 Betriebsjahren war die Wasserleitung aus duktilem Guss (DN 150) entlang des Harlinger Wegs an mehreren Stellen korrosionsbedingt undicht geworden. „Wir hatten in den letzten drei, vier Jahren Rohrbrüche und Lochfraß,“ schildert Jürgen Blasius, technischer Betriebsleiter der Stadtwerke Merzig.

Grabenlose Sanierung als nachhaltige Lösung

Statt die Leitung nun aber vollständig in offener Bauweise zu erneuern, haben sich die Stadtwerke Merzig dazu entschieden die Sanierung ohne größere Tiefbauarbeiten durchzuführen. Dieses grabenlose Sanierungsverfahren vereint eine schnelle, wirtschaftliche und umweltschonende Umsetzung.

Dabei wurde ein innenliegender, beidseitig mit PE beschichteter Schlauch in die bestehende Leitung eingezogen und unter Druck aufgeweitet, wodurch die alte Wasserleitung aus duktilem Guss (DN 150) vollständig abgedichtet wird. Das Verfahren ermöglicht eine kosteneffiziente Instandsetzung bei minimalen Eingriffen in Straßen, Umwelt und Verkehr. Nach der mechanischen Reinigung der Bestandsleitung erfolgt der abschnittsweise Einbau des Systems. Abschließende Druckprüfungen bei Betriebsdrücken von etwa 10 bis 12 bar werden lückenlos dokumentiert und stellen sicher, dass die Sanierung transparent, überprüfbar und zuverlässig abgenommen werden kann.

Besonderes Augenmerk lag auf der fachgerechten Ausführung der Übergänge zur Bestandsleitung. Mithilfe spezieller End- und Übergangskupplungen wurden diese dauerhaft dicht und betriebssicher hergestellt.

Zuverlässige Versorgung und nachhaltige Investition in die Zukunft

Die Trinkwasserversorgung war jederzeit durch eine temporäre Ersatzleitung sichergestellt.

„Für uns steht die Versorgungssicherheit an erster Stelle. Gleichzeitig wollen wir Maßnahmen so kosteneffizient und nachhaltig wie möglich umsetzen. Das gewählte Verfahren vereint genau diese Anforderungen“, erklärt Martin Entenmann, technischer Betriebsleiter der Stadtwerke Merzig.

Mit dieser Investition sichern die Stadtwerke Merzig  langfristig eine zuverlässige und hygienisch einwandfreie Trinkwasserversorgung. Dieser neue Sanierungsschlauch gewährleistet dauerhaft hohe Versorgungsqualität.

Der erfolgreiche Abschluss des Projekts unterstreicht den Anspruch der Stadtwerke Merzig, die Infrastruktur zukunftssicher weiterzuentwickeln und innovative Technologien gezielt zum Nutzen der Merziger Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.